Einheit 11 / 11

QGIS-Projekt für Automatisierung, Ethik, Datenschutz und End-to-End

Gewinne:

  • Möglichkeit, Workflow-Automatisierung mit KI-Unterstützung mit PyQGIS und Modelldesigner einzurichten und auszuführen
  • Möglichkeit zur Verwaltung von Datenschutz-, Urheberrechts-, Lizenz- und Ingenieurhaftungsgrenzen in einem End-to-End-Projekt
  • Fähigkeit, ein Geomatikprojekt in einem KI-gestützten, aber verifizierungszentrierten Ablauf von der Datenerfassung bis zur Bereitstellung zu entwerfen

Modulprüfung

1. Welches der folgenden Grundprinzipien bestimmt das Risiko einer KI-Ausgabe in der Vermessungstechnik?

  • A) Das Risiko einer Ausgabe entspricht dem Schaden, den sie verursachen würde, wenn diese Ausgabe fehlerhaft wäre. Validierung skaliert entsprechend ✔
  • B) Die KI-Ausgabe ist im Allgemeinen sicher, da sie flüssig und sicher geschrieben ist
  • C) Eine Validierung ist nicht erforderlich, wenn das aktuellste Modell verwendet wird
  • D) Wenn sich die Ausgabe auf einen Standard bezieht, ist keine zusätzliche Kontrolle erforderlich

Erläuterung: Das Risiko einer Ausgabe entspricht dem Schaden, den sie verursacht, wenn diese Ausgabe fehlerhaft ist. Während ein kleiner Fehler in einer Literaturzusammenfassung weitgehend harmlos ist, kann ein Fehler in einer Katastergrenze oder einem Höhenwert zu Eigentumsverletzungen, unsachgemäßer Bauausführung und Sachschäden führen; Daher skaliert die Überprüfungsintensität mit dem potenziellen Schaden.

2. Welche Aufgabe wird der KI bei der Qualitätskontrolle eines GNSS-Messsatzes am sichersten und am besten zugewiesen?

  • A) Die Genauigkeit der Punktkoordinaten endgültig zu akzeptieren und sie für die Registrierung bereit zu erklären
  • B) Rohbeobachtungstabellen bearbeiten und mögliche Ausreißer/Inkonsistenzen markieren ✔
  • C) Anwendungswerte direkt bestätigen, ohne auf Messprinzipien zu achten
  • D) Das Ergebnis als gültig betrachten, ohne Abschlussfehler zu berechnen

Erläuterung: Der sicherste Beitrag der KI sind Nebenaufgaben, die der Ingenieur kontrollieren kann, wie etwa die Organisation verstreuter Rohdaten und Anmerkungen sowie die Kennzeichnung von Inkonsistenzen und Ausreißern. Die endgültige Anerkennung der Genauigkeit der Punktkoordinaten unterliegt der Zustimmung des Ingenieurs, einschließlich der Schlussfehler und Messprinzipien; Die Aussage einer KI, dass der Punkt absolut richtig ist, ist kein Beweis.

3. Welche Informationen müssen der KI im Koordinatentransformationsantrag klar mitgeteilt werden?

  • A) Nur Punktnamen
  • B) Nur der Name der Zielprojektion, Datum ist unwichtig
  • C) Quell- und Zielkoordinatensystem (Datum + Projektion/EPSG) und Transformationsparameter ✔
  • D) Name der Person, die die Messung durchführt

Erläuterung: Die Koordinatentransformation ist nur sinnvoll, wenn das Quellsystem, das Zielsystem (Datum + Projektion, z. B. EPSG-Code) und die erforderlichen Transformationsparameter angegeben sind. Allein die Aussage „In UTM konvertieren“ lässt unklar, welches Datum von welchem ​​Datum verschoben wird, und kann zu einer Datumsverschiebung um Meter führen.

4. Welche der folgenden Möglichkeiten ist die praktischste, um die Ausgabe einer Transformation zu überprüfen?

  • A) Betrachten Sie die Anzahl der Dezimalstellen in der Ausgabe
  • B) Betrachten Sie, wie schnell das Modell die Antwort gibt
  • C) Übertragen des Ergebnisses ins CAD, ohne es überhaupt zu überprüfen
  • D) Setzen des Kontrollpunkts, dessen Koordinaten bekannt sind, durch dieselbe Transformation und Vergleichen mit dem erwarteten Wert ✔

Erläuterung: Durch das Übergeben eines oder mehrerer Kontrollpunkte, deren Koordinaten durch dieselbe Transformation bekannt sind, und deren Vergleich mit dem erwarteten Wert werden sowohl Parameter- als auch Datumsfehler schnell sichtbar. Eine systematische Differenz von mehreren zehn Metern ist typischerweise das falsche Datums-/Parameterzeichen. Die Tatsache, dass die Ausgabe glatt erscheint, ist kein Beweis für die Richtigkeit.

5. Was ist die wichtigste Voraussetzung für korrekte Puffer- und Flächenberechnungen in GIS?

  • A) Die Ebene befindet sich im entsprechenden metrischen (Projektions-)Koordinatensystem ✔
  • B) Farbe der Ebene
  • C) Spaltenreihenfolge in der Attributtabelle
  • D) Der Dateiname der Ebene sollte kurz sein

Erläuterung: Entfernungs- und Flächenberechnungen sind nur in einem metrischen (projizierten) Koordinatensystem sinnvoll. Die direkte Pufferung in geografischen Koordinaten (Breitengrad/Längengrad in Grad) führt aufgrund der Grad-Meter-Verwechslung zu ungenauen Ergebnissen. Daher muss die Ebene vor der Analyse in der entsprechenden Projektion platziert werden.

6. Wie lässt sich die Genauigkeit einer Landbedeckungskarte bei der Klassifizierung von Satellitenbildern standardmäßig messen?

  • A) Sehen Sie sich an, wie lebendig die Farben der Karte sind
  • B) Erstellen einer Fehlermatrix mit unabhängigen Grundwahrheitsstichproben und Berechnen der Gesamtgenauigkeit/Kappa ✔
  • C) Sich auf die große Anzahl von Klassen verlassen
  • D) Betrachten Sie die Auflösung des Bildes und gehen Sie von der Genauigkeit aus

Beschreibung: Die Klassifizierungsgenauigkeit wird bewertet, indem eine Verwirrungsmatrix mit unabhängigen Grundwahrheitsstichproben erstellt und diese mit Metriken wie Gesamtgenauigkeit und Kappa gemeldet wird. Das „gute Aussehen“ der Karte oder die Lebendigkeit der Klassenfarben sind kein Beweis für die Genauigkeit.

7. Was ist das Grundelement, das die Positionsgenauigkeit bei der photogrammetrischen Orthofoto- und DSM-Produktion gewährleistet?

  • A) Machen Sie einfach viele Fotos
  • B) UAV ist ein teures Modell
  • C) Genauigkeitskontrolle mit genau gemessenen Bodenkontrollpunkten und unabhängigen Kontrollpunkten ✔
  • D) Der Flug sollte an einem bewölkten Tag durchgeführt werden

Beschreibung: Bodenkontrollpunkte (GCP) verbinden das photogrammetrische Modell mit dem realen Koordinatensystem und bestimmen die Maßstabs-/Standortgenauigkeit. Darüber hinaus wird die Genauigkeit getestet, indem der RMSE mit unabhängigen Kontrollpunkten berechnet wird, die nicht in das Modell eingehen. Die bloße Erhöhung der Anzahl der Bilder oder die Verteuerung des UAV garantieren keine Genauigkeit.

8. Welcher Schritt ist obligatorisch, um ein digitales Geländemodell (DTM) aus der LiDAR-Punktwolke zu generieren?

  • A) Alle Punkte so wie sie sind in eine Fläche umwandeln
  • B) Nur die höchsten Punkte verwenden
  • C) Dichtewerte löschen
  • D) Trennen von Nicht-Bodenpunkten (Gebäude, Baum) mit Bodenfilterung ✔

Beschreibung: DTM stellt die unbedeckte Bodenoberfläche dar; Daher müssen Nicht-Bodenpunkte wie Gebäude, Bäume, Fahrzeuge separiert werden (Bodenfilterung/-klassifizierung). Wenn dieser Schritt übersprungen wird, wird die obere Oberfläche (DSM) erhalten, nicht das DTM. KI kann die Klassifizierung beschleunigen, das Ergebnis muss jedoch anhand von Profilquerschnitten validiert werden.

9. Was ist einer der häufigsten und riskantesten Fehler bei der automatischen Kartenerstellung mit KI?

  • A) Überspringen obligatorischer Elemente wie Maßstab, Legende, Koordinatensystem und Genauigkeitsbewertung ✔
  • B) Verwendung zu vieler Kontrollpunkte
  • C) Gruppieren von Ebenen
  • D) Hinzufügen eines Titels zum Blatt

Erläuterung: Die automatische Symbolisierung und Beschriftung erfolgt schnell, wenn jedoch wesentliche kartografische Elemente wie Maßstab, Legende, Nordpfeil, Koordinatensystem und Genauigkeitshinweis fehlen, wird die Karte irreführend und offiziell unbrauchbar. Die optische Attraktivität ist kein Ersatz für diese wesentlichen Elemente.

10. Wie sollte der Status der KI-Ausgabe bei der Arbeit mit Kataster- und Grundbuchdaten sein?

  • A) Es handelt sich um endgültige Daten, die direkt in der Eigentumsurkunde erfasst werden können.
  • B) Wird als vorläufige Prüfung/Entwurf angesehen; Die endgültige Gültigkeit hängt von der Messung, der Gesetzgebung und der behördlichen Genehmigung ab ✔
  • C) Eigentumsstreitigkeiten alleine lösen
  • D) Es wird zu einem offiziellen Dokument, ohne dass es einer Kontrolle bedarf.

Erläuterung: Katastergrenz-, Gebiets- und Eigentumsangaben haben rechtliche Konsequenzen; KI erzeugt die meisten Preflights, Inkonsistenzscans und Entwürfe. Die endgültige Gültigkeit hängt von der Messung, der Gesetzgebung und der Genehmigung des autorisierten Ingenieurs/Institutions ab. Die Erklärung der KI-Ergebnisse als „endgültig“ birgt rechtliche und berufliche Risiken.

11. Was ist die wichtigste Prüfung, die vor der Verwendung eines KI-generierten GeoPandas/PyProj-Skripts durchgeführt werden muss?

  • A) Angenommen, es ist korrekt, weil der Code lang ist
  • B) In Anbetracht dessen, dass es ausreicht, dass es fehlerfrei funktioniert
  • C) Führen Sie es mit kleinen, bekannten Testdaten aus und überprüfen Sie CRS und ordnen Sie ✔ ein
  • D) Variablennamen als nett genehmigen

Erläuterung: Der erzeugte Code sollte mit kleinen Testdaten ausgeführt werden, deren Ergebnis bekannt ist, und die erwartete Ausgabe und der erwartete Rang sollten überprüft werden. Insbesondere ist die korrekte Zuordnung der CRS-Definition (Koordinatensystem) ein kritischer Fehler; Falsches CRS erzeugt stillschweigend meterlange Drift. Nur weil der Code „funktioniert“, heißt das nicht, dass er korrekt ist.

12. Was ist der richtige Ansatz, wenn man einen Kataster-/Adressdatensatz mit Standortdaten und persönlichen Informationen an AI weitergibt?

  • A) Senden Sie alle tatsächlichen Eigentümer- und Identitätsinformationen unverändert
  • B) Die Privatsphäre ignorieren, weil sie von Vorteil wäre
  • C) Einfügen von Daten in ein öffentliches Forum
  • D) Anonymisierung personenbezogener Daten oder Arbeiten mit repräsentativen Werten/anerkanntem Umfeld ✔

Erläuterung: Daten, die personenbezogene Daten (Eigentümername, TR-ID, sensibler Standort) enthalten, sollten nicht an ein externes Modell gesendet werden, was gegen Unternehmensrichtlinien und -gesetze verstößt. Die Daten sollten anonymisiert werden, es sollten Stichproben/repräsentative Werte verwendet werden oder es sollte eine genehmigte/interne Umgebung verwendet werden. Die Begründung „sowieso nützlich“ hebt die Geheimhaltungspflicht nicht auf.

13. Was ist der Hauptzweck der Verwendung des NDVI-Index bei einer Landbedeckungsklassifizierung?

  • A) Messung der Lebensfähigkeit/Dichte der Vegetation anhand von Nahinfrarot- und roten Bändern ✔
  • B) Messung der Höhe des Grundstücks in Metern
  • C) Ermittlung des Grundstückseigentümers
  • D) Transformation des Koordinatensystems

Beschreibung: NDVI (Normalized Difference Vegetation Index) misst die Stärke/Dichte der grünen Vegetation anhand der Differenz von Infrarot- und Rotbändern. Die Vegetation ist ein aussagekräftiger Marker für die Unterscheidung zwischen Wasser und nacktem Boden. Die Körpergröße allein misst oder bestimmt nicht den Besitz.

14. Welche Aussage trifft am besten auf die Rolle der KI-Ausgabe in einer sicherheitskritischen Anwendung oder Katasteraufgabe zu?

  • A) Wenn die KI-Ausgabe flüssig genug ist, ist keine Genehmigung durch den Ingenieur erforderlich
  • B) KI ist ein Beschleuniger; Ersetzt nicht die fachmännische Genehmigung und Verantwortung ✔
  • C) Die Verantwortung geht auf das Unternehmen über, das das Modell herstellt
  • D) Bei Verwendung des teuersten Modells ist keine Genehmigung erforderlich

Aussage: Im Ingenieurwesen und bei der Kartenerstellung ersetzt die KI-Ausgabe nicht die Kontrolle und Genehmigung eines kompetenten Experten bei Arbeiten, die sicherheitsrelevante und rechtliche Konsequenzen haben; Es handelt sich lediglich um ein Beschleuniger- und Entwurfserstellungstool. Die endgültige Verantwortung und Unterschrift verbleibt beim autorisierten Techniker.